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Schweißnaht und Lötstellen

Makroanalyse: Mikroskop mit bis zu 50-facher Vergrößerung
Die makroskopische Untersuchung wird bis zu 50-fach Vergrößerung mit Mikroskop durchgeführt. Die Proben können ohne Einbetten untersucht werden. Durch Trennen, Grob- oder Feinschleifen können die passenden Proben erhalten und gut geätzt werden.

Mit Makroschliffen können die folgende Paramater bestimmt werden:

- Schweißgeometrie
- Anzahl und Größe der Schweißlagen
- Eindringtiefe
- Größe der Wärmeeinflusszone
- Oberflächendefekte (Risse, Einschnitte, starke Verengungen, Konvexität und Winkel des Nahtübergangs)
- Interne Fehler (Risse, Porosität, Metalleinschlüsse, ungenügende Verschmelzung, fehlendes Eindringen und Schlacke)
- Fehler an der Verbindungsstelle (Wurzelrisse, Flankenrisse, Randkerben und falsche Ausrichtung)

Mikroanalyse:
Untersuchung mit Vergrößerungen bis zu 1000-fach Vergrößerung mittels Lichtmikroskop
Für die mikroskopische Untersuchung eine gut polierte, optisch plane Oberfläche (ohne Kratzer) notwendig. Hierbei werden Schweißdefekten und der Gefügeanalyse ermittelt.

- Hohlräume (Porosität, Schrumpfungsblasen, Mikrorisse, Lunker)
- Korngröße/ Kornstruktur
- Schweißstruktur
- Segregation
- Wärmeeinflusszone und Grundstruktur

Schweißnahtfehler

- Poren (Lunker, Hohlräume)
- Unzureichende Eindringtiefe
- Bindefehler
- Hinterschnitt
- Spritzer
- Schlackeeinschlüsse
- Risse
- Überlappung
- Verzug
- Durchbrandstelle
- Struktur, Homogenität

Lötstellen

Lötanalyse (PCBa) nach IPC A610F (Röntgen auf verdeckte Lot-Meniskus-Komponenten, Void-Auswertung)
Querschnitte
Whisker-Test
Röntgen + Analyse
SAM-Test
Schertest
ROSE-Test IPC-TM-650 2.3.25: 75/25 IPA/DI_H2O 25°C konstante Extraktionstemperatur
Ionenchromatographie IPC-TM-650 2.3.28