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LACKE-FARBE

Prüfungen:

  • Klimatest (Salzsprühnebelprüfung)
  • Steinschlagprüfung
  • Kondenswasserprüfung
  • Bleistifthärte
  • Gitterschnitttest
  • Kugelschlagprüfung
  • Farbmessung
  • Beurteilung von Beschichtungsschäden
  • Abreißversuch
  • Beständigkeitstest
  • Lichtbeständigkeit
  • Dornbiegeprüfung
  • Kratzbeständigkeit
  • Pendelhärte
  • Schichtdicke
  • Tiefungsprüfung
  • Schälprüfung - Peeltest
  • Glanzgrad
  • Buchholz Härte
  • Taber Abraser- Bestimmung des Abriebwiderstandes

Bleistifthärte DIN EN ISO 15184

Eine Bleistiftmine mit festgelegter Geometrie wird in einem Winkel von 45° und unter einer Belastung von 7,5 N über die Oberfläche der Beschichtung geschoben. Die Härte der Bleistiftmine wird so lange schrittweise erhöht, bis die Beschichtungsoberfläche eine sichtbare Schädigung aufweist. Das Prüfergebnis ist die größte Härte, bei der keine Schädigung erzeugt wird.

Satz von hölzernen Zeichenbleistiften, mit folgenden Härtegraden:
9B - 8B - 7B - 6B - 5B - 4B - 3B - 2B - B - HB - F - H - 2H - 3H - 4H - 5H - 6H - 7H - 8H - 9H
weicher...................................................................................................härter
B — schwarz..........HB — halbschwarz............ F — fest............ H — hart

Gitterschnitt DIN EN ISO 2409

Der Gitterschnitt ist eine Prüfung der Haftung einer trockenen Beschichtung auf dem Substrat. Mittels eines Schneidenblocks mit 6 bzw. 11 Schneiden werden zwei Serien von Linien im rechten Winkel zueinander eingeritzt, wodurch ein Muster mit 25/100 Quadraten entsteht. Der geritzte Bereich wird mit Hilfe einer Vergleichstabelle ausgewertet.

Kugelschlagprüfung-Kugelfalltest DIN ISO 6272

Der Kugelfalltest dient der Prüfung zur Bestimmung des Eindringwiderstands und der Flexibilität von Beschichtungen bei schneller Verformung.

- nach DIN/ISO 6272-2 und ASTM D2794 (indirekte Schlagtiefung)
- nach ISO 6272-1 (direkte Schlagtiefung)

Farbmessung EN ISO 11664-4

Beim L*a*b*-Farbraum (auch: Lab-Farben, CIELAB, CIEL*a*b*) werden alle wahrnehmbaren Farben beschrieben.

Farbmessungen ; SCI=Messung mit Glanz; SCE=Messung ohne Glanz
Metamerieindex: Abweichung der gleichen Farben bei unterschiedlicher Beleuchtung
∆E: Farbabstand (0,0…0,5: nahezu unmerklich / 0,5…1,0: für das geübte Auge bemerkbar)

Lichtbeständigkeit DIN EN ISO 4892

Xenonbogenlampen DIN EN ISO 4892-2
Eine mit Filtern versehene Xenonbogenlampe wird zur Simulation der relativen spektralen Bestrahlungsstärke der Globalstrahlung im ultravioletten (UV) und sichtbaren Wellenlängenbereich des Spektrums verwendet.
Die Probekörper werden bei geregelten Umgebungsbedingungen unterschiedlichen Niveaus von Strahlung, Wärme, relativer Luftfeuchte und Wasser ausgesetzt.

Dornbiegeprüfung ISO 6860

Mit der Dornbiegeprüfung wird an Lackschichten geprüft, in welchem Ausmaß sie sich (eindimensional) verformen lassen, bevor eine Rissbildung entsteht.

Dornbiegeprüfer ist zur Beurteilung der Elastizität bzw. der Widerstandsfähigkeit einer Beschichtung (z. B. Farben oder Lacke) gegen Rissbildung, Dehnung und/oder Ablösung in Übereinstimmung mit ISO 6860 und ASTM D522.

Mit dieser Prüfung ist es möglich, ein lackiertes Prüfblech in einem einzigen Test über einen Dorn mit einem Durchmesser von 38mm bis 3,1mm um 180° zu verformen. Beginnend mit dem größten bis zum kleinsten Durchmesser wird nun visuell geprüft, bei welchem Durchmesser die ersten Risse auftreten. Je kleiner der Durchmesser, umso höher ist die Verformbarkeit der Beschichtung.

Kratzbeständigkeit DIN EN ISO 1518

Verfahren mit konstanter Last DIN EN ISO 1518-1
Ein mit einer festgelegten Prüfkraft belasteter Ritzstichel wird mit konstanter Geschwindigkeit über eine Beschichtung gezogen. Der Ritz wird darauf hin untersucht, ob die Beschichtung mit der festgelegten Prüflast bis zu der festgelegten Tiefe durchgeritzt wurde („ja/nein“-Prüfung), oder es wird die benötigte Mindestlast bestimmt, unter der der Ritzstichel die Beschichtung bis zum Substrat durchdringt.

Verfahren mit kontinuierlich ansteigender Last DIN EN ISO 1518-2

Der zu prüfende Beschichtungsstoff oder das zu prüfende Beschichtungssystem wird in gleichmäßiger Schichtdicke auf ebene Probenplatten mit gleichmäßiger Oberflächenbeschaffenheit aufgetragen. Nach Trocknen/Härten wird die Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer mit einem automatischen Prüfgerät bestimmt, das die Probenplatten unter einem spitzen Stichel entlang schiebt. Der Stichel ist so befestigt, dass er senkrecht auf die Oberfläche der Probenplatte drückt. Die Belastung der Probenplatte wird stetig vergrößert, bis die Oberfläche verkratzt ist.

Pendelhärte

Die Prüfung ist für die Bestimmung der Härte nach der Methode von König und / oder Persoz analog DIN EN ISO 1522. Beide Methoden arbeiten nach dem Prinzip, dass die Dämpfungszeit eines schwingenden Pendels auf einer Probe deren Härte anzeigt.

DIN EN ISO 2360, 2170 und DIN EN ISO 2808

Nichtleitende Überzüge auf nichtmagnetischen metallischen Grundwerkstoffen
Messen der Schichtdicke mit Wirbelstromverfahren (ISO 2360)

Ein Wirbelstromprüfkopf (oder ein Messgerät mit integriertem Prüfkopf) wird auf die Oberfläche der/des zu messenden Überzugs/-züge aufgesetzt, deren Dicke von der Geräteanzeige abgelesen wird.

Messen der Schichtdicke
Magnetverfahren (IS0 2178-DIN EN ISO 2808)
Die magnetischen Geräte zur Schichtdickenmessung beruhen entweder auf der magnetischen Anziehung zwischen einem Dauermagneten und dem Grundmetall, die durch das Vorhandensein des Überzuges beeinflusst wird, oder auf der Änderung eines magnetischen Kraftflusses durch Überzug und Grundmetall.

Tiefungsprüfung ISO 1520

Diese Prüfung dient der Definition der Wiederstandsfähigkeit von Farben, Lacken oder verbundener Produkte gegenüber Rissen und/oder Ablösen von einem Metallsubstrat bei gradueller Verformung durch Tiefung unter Standardbedingungen. Diese Prüfung wird entweder als „OK/ Fehler“-Test durch Prüfen bis zu einer angegebenen Tiefe oder mit Definition einer Mindesttiefe, bei der eine Beschichtung durch graduelle Steigerung der Tiefung ausfällt, durchgeführt. Die Norm ISO 1520 fordert, dass Bleche langsam bei einer gleichmäßigen Rate zwischen 0,1 mm/s und 0,3 mm/s ohne Unterbrechung verformt werden. Insbesondere bei dickeren Stahlblechen ermöglichen handbetriebene Testgeräte nicht immer eine unterbrechungsfreie Verformung.

Glanzgrad DIN EN ISO 2813

Bestimmung des Glanzwertes unter 20°, 60° und 85°
Mit einer reflektrometrischen Messvorrichtung werden auf beschichteten Oberflächen Glanzwerte bestimmt, die mit dem visuellen Glanzeindruck korrelieren. Dabei wird das Verhältnis des Glanzgrades der Beschichtung zum Glanzgrad einer polierten Planglasplatte mit festgelegter Referenzbrechzahl ermittelt.

Ritzhärteprüfung nach Wolff-Willborn

Einfacher Test zur Bestimmung der Ritzhärte von Beschichtungen. Bleistifte in verschiedenen Härtegraden werden im Winkel von 45° unter konstantem Druck über die Oberfläche gezogen. Danach wird visuell auf Beschädigungen geprüft.

Orange Peel - Orangenhaut

Orange peel (Orangenhaut), ist ein Erscheinungsbild von Lackierungen bei dem es zu einer ungeordneten Reflektion des einfallenden Lichtes von der Lackoberfläche kommt. Die Lacke wiesen dabei leichte oder stärkere Unebenheiten auf. Durch die Verwendung von Ford autorisierten Standards kann eine Einstufung des Orange Peel Effekts durchgeführt werden.

Ritzstichel

Für die Lackproben kommen in der Regel je nach Kundenwunsch drei verschiedene Schneidegerät zum Einsatz.

Ritzstichel nach Sikkins
Ritzstichel nach Clemens
Ritzstichel nach van Laar

Buchholz Härte DIN EN ISO 2815

Buchholz Härte
Buchholz Härte

Ein Eindruckkörper bestimmter Größe und Form wird unter bestimmten Prüfbedingungen auf eine Beschichtung aufgesetzt. Die Eindrucklänge wird in Millimeter gemessen.

Abriebwiderstande DIN EN ISO 7784

Taber Abraser
Taber Abraser

Bestimmung des Abriebwiderstandes: Verfahren mit schleifpapierbelegten Rädern und rotierender Probe

Prüfgerät : Taber ABRASER 352 S (Typ 1700)
Reibrollen : CS 17, CS 10, H-18
Auflagegewicht : 250 g, 500 g, 1000 g (10 N) und nach Kundenanforderungen
Umdrehungen : nach Kundenanforderungen, 100,200, 500, 1000
Probengröße : 100 × 100 mm mit mittiger Bohrung (Ø 8 mm) und nach Kundenanforderungen

Normen:

DIN EN ISO 7784; EN 13329; NEMA LD 3-2000; EN 438-2; ISO 4586-2; NALFA LF-01; DIN 52 347 ; DIN 53 109; DIN 53 754; DIN 53 799; DIN 68 861-2; DIN EN 438-2; ISO 3444 ; ISO 3537 ; ISO 4586-2 ; ISO 5470 ; ASTM C 501; ASTM D 1044; ASTM D 3389; ASTM D 3884; ASTM D 406; ASTM D 4158-82; ASTM F 362; ASTM F 510

Testverfahren

Überblick [151 KB]